DIN 4109
Grundlage für den bauordnungsrechtlichen Mindestschallschutz und den Schallschutz im Wohnungsbau, etwa im Mehrfamilienhaus.
Für den Schallschutznachweis zählt der fertige Bodenaufbau. Die BTF Flüstermatte liefert dafür ein geprüftes Trittschallverbesserungsmaß ΔLw ≥ 28 dB. ETA, Prüfzeugnis, Ausschreibungstext und Detailzeichnungen stehen direkt für Planung, Bauakte und Leistungsverzeichnis bereit.
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DIN 4109 bewertet nicht die Dämmmatte allein, sondern den bewerteten Norm-Trittschallpegel L'n,w des fertigen Bauteils. Das geprüfte ΔLw der Flüstermatte ist ein Eingangswert für diese objektbezogene Berechnung.
Grundlage für den bauordnungsrechtlichen Mindestschallschutz und den Schallschutz im Wohnungsbau, etwa im Mehrfamilienhaus.
Orientierung für vertraglich vereinbarte Schallschutzstufen und erhöhten Schallschutz oberhalb des Mindestniveaus.
Die Formel zeigt die planerische Einordnung. Der konkrete Schallschutznachweis bleibt objekt- und aufbauabhängig.
L'n,w = Ln,w,eq − ΔLw + K
Ausgangspegel der Rohdecke minus Trittschallverbesserungsmaß plus Korrekturwert für Nebenwege.| Größe | Wert / Einordnung | Verwendung |
|---|---|---|
| Trittschallverbesserungsmaß ΔLw | ≥ 28 dB | Geprüfter Produktwert des ETA-Aufbaus ohne Trennlage |
| Bewerteter Norm-Trittschallpegel L'n,w | Objektbezogen zu berechnen | Nachweisgröße für den fertigen Deckenaufbau |
| DIN 4109 | Mindestschallschutz | Bauordnungsrechtliche Anforderung, nutzungsabhängig |
| Schallschutzstufe nach VDI 4100 | Vertraglich festzulegen | Orientierung für erhöhten Schallschutz |
Der dargestellte Aufbau dient der Orientierung. Maßgeblich bleiben ETA, technische Zeichnung und die objektbezogene Planung.
Die Flüstermatte wird dicht gestoßen auf dem ebenen Untergrund verlegt, gegen Verschieben fixiert und vor dem Estrich durch eine geeignete PE-Folie geschützt.
Als Arbeitsgrundlage für das Leistungsverzeichnis. Projektbezogene Anforderungen und Freigaben sind durch die Planung zu ergänzen.
Trittschalldämmung aus Spezial-Polyestervlies, Nenndicke 8 mm, für die lose Verlegung unter schwimmendem Estrich liefern und nach Herstellerangaben dicht gestoßen einbauen. Produkt: BTF Flüstermatte 8 mm ohne Trennlage oder gleichwertig. Trittschallverbesserungsmaß im ETA-Prüfaufbau ΔLw ≥ 28 dB, Europäische Technische Bewertung ETA-22/0600. Untergrund, Randanschlüsse, Schutzlage und Bodenaufbau nach objektbezogener Planung und gültigen Produktunterlagen ausführen.
Die Flüstermatte wird dort relevant, wo Aufbauhöhe, Akustik und Dokumentation zusammenpassen müssen: im Bestand, in der Kernsanierung und auf großen Projektflächen.
Aufbauhöhe, Akustik und Ausführung früh zusammendenken. Die Flüstermatte macht das Detail dokumentierbar.
Ein Bodenaufbau, der Trittschall vor dem Einzug berücksichtigt und nachvollziehbar geplant werden kann.
Dokumentierbar, ausschreibbar und auf der Baustelle prüfbar — auch im komplexen Bestand.
Schlanke Bodenaufbauten, planbare Akustik und saubere Anschlüsse im Altbaukontext.
Wiederholbares Detail für Planung, Leistungsverzeichnis und Ausführung.
Schallschutzanforderungen über viele Einheiten hinweg nachvollziehbar halten.
Eine technische Lösung, die sich prüfen, dokumentieren und sauber ausschreiben lässt.
Geringe Aufbauhöhe mit planbarer Trittschallminderung für stark genutzte Flächen.
Seitlich wischen für weitere Referenzen.
Das Trittschallverbesserungsmaß beschreibt, um wie viele Dezibel eine Deckenauflage den Trittschall im genormten Prüfaufbau verbessert. Es ist ein Produkt- beziehungsweise Aufbaukennwert und nicht mit dem bewerteten Norm-Trittschallpegel des fertigen Gebäudes gleichzusetzen.
Nein. DIN 4109 bewertet den fertigen Boden- und Deckenaufbau. ΔLw ≥ 28 dB ist ein geprüfter Eingangswert. Der Schallschutznachweis muss Rohdecke, Nebenwege, Nutzung und weitere Schichten berücksichtigen.
DIN 4109 beschreibt bauordnungsrechtliche Mindestanforderungen. VDI 4100 dient als Orientierung für vertraglich vereinbarte Schallschutzstufen und erhöhten Schallschutz, beispielsweise im Mehrfamilienhaus.
Je nach Projekt gehören dazu ETA, Prüfzeugnis beziehungsweise Prüfbericht, technische Zeichnung, Produktdaten und ein projektbezogener Ausschreibungstext. Die Dokumente stehen auf dieser Seite direkt zum Download bereit.
Nein. Die Matte gibt unter Last bewusst nach. Läge der Belag direkt darauf, würde der Boden federn. Zwischen Matte und Belag gehört deshalb immer eine feste, lastverteilende Schicht — schwimmender Estrich, Trockenestrich oder zwei versetzte OSB-Lagen. Zugelassen ist die Flüstermatte unter Estrich.
Ja. Im geprüften Aufbau ohne Trennlage erreicht die 8-mm-Matte auf der Massivdecke ΔLw ≥ 28 dB nach DIN EN ISO 10140. Gerade die geringe Aufbauhöhe macht sie für die Sanierung planbar, ohne Türen und Schwellen aufzugeben.
Nein. Der Kennwert stammt aus dem geprüften Standardaufbau Betondecke, Flüstermatte und Estrich. Weicht der tatsächliche Aufbau davon ab, gilt der Wert nicht automatisch weiter. Nicht das Produkt allein liefert ΔLw, sondern der geprüfte Gesamtaufbau.
Ja. Die Matte kann unter dünnschichtigen Fußbodenheizungen eingebaut werden. Die Heizebene liegt im Estrich oberhalb der PE-Folie und der Flüstermatte. Im Bestand lässt sich so eine Fußbodenheizung nachrüsten, ohne den Trittschallschutz und die Türhöhe aufzugeben. Der konkrete Heizaufbau bleibt objektbezogen abzustimmen.
Dann gibt es die Flüstermatte in 4 mm. Das spart Höhe, der Trittschallwert liegt dann bei rund 20 dB. Dafür trägt die 4-mm-Variante deutlich höhere Lasten, bis 10 kN/m². Die 4 mm nur bei echtem Höhenengpass oder sehr hohen Lasten einsetzen, sonst bleibt die 8-mm-Matte die bessere Wahl für DIN 4109.
Die Variante mit Trennlage hat eine aufkaschierte PE-Folie mit 10 cm Überlappung am Rand: ein Arbeitsgang, Schutzfolie und Stoßfugenabdeckung sind schon dabei, der Wert liegt bei rund 27 dB. Ohne Trennlage erreicht die Matte rund 28 dB, braucht vor dem Estrich aber eine eigene Schutzfolie. Auf alten Dielen oder Spanplatten immer die Variante ohne Folie wählen.
Grundsätzlich ja: zwei versetzte OSB-Lagen übernehmen die Lastverteilung, der Untergrund muss fest, eben und tragfähig sein. Das ist eine Sonderkonstruktion. Sie funktioniert aus Erfahrung, aber es gibt keinen geprüften dB-Wert, der für alle solchen Aufbauten gilt. Eine Verbesserung ist zu erwarten, keine garantierbare Zahl.
Ja. Für die 4-mm-Variante sind unter Beton-Trittstufen 32 dB geprüft und dokumentiert. Die Matte liegt zwischen Betontreppe und dem Mörtelbett des Belags. Der Belag darf die Wand nicht starr berühren: eine Randfuge von 5 bis 10 mm verhindert die Schallbrücke.
Ja. Die Flüstermatte hat die europäische technische Bewertung (ETA), ist vom Deutschen Institut für Bautechnik zugelassen, nach EMICODE EC1 PLUS emissionsgeprüft und vom Sentinel Haus Institut freigegeben. Auf Massivdecken erfüllt sie im geprüften Aufbau die Anforderungen nach DIN 4109-1. Eingebaut wird sie einlagig unter schwimmendem Estrich — als geprüftes Systemdetail, nicht als Versprechen.
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