Warum die Aufbauhöhe im Bestand über den Trittschallschutz entscheidet
Trittschall im Bestand zu sanieren scheitert oft an der Aufbauhöhe — besonders an Türen, Schwellen und Heizungsanschlüssen. Genau dort fällt der Trittschallschutz aus Platzmangel häufig als Erstes weg. Mit der BTF Flüstermatte muss das nicht sein.
Wenig Spielraum, hoher Anspruch
Sanierungen im Bestand haben selten die Aufbauhöhe eines Neubaus zur Verfügung. Wird zusätzlich eine Fußbodenheizung nachgerüstet — die nach GEG bei größeren Sanierungen teils sogar vorgeschrieben ist — wird der verfügbare Platz noch knapper. Planer stehen dann vor der Entscheidung: Fußbodenheizung einbauen oder die Anforderungen der DIN 4109 an den Trittschallschutz erfüllen.
Diese Entscheidung muss nicht getroffen werden, wenn das gewählte System beides gleichzeitig kann — geprüft und nachweisbar.
BTF Flüstermatte — planbar, leise und geprüft
Die BTF Flüstermatte wurde gezielt für knappe Bestandssituationen entwickelt: 8 mm Aufbauhöhe, kombinierbar mit dünnschichtigen Estrichsystemen und Fußbodenheizung — bei voller, geprüfter Trittschallleistung. Die Werte sind belegt und nicht nur behauptet.
Video: Nur 8 mm dünn – trotzdem 28 dB Trittschallschutz?
Der Standardaufbau im Detail
Die Flüstermatte wird direkt auf der Rohbetondecke verlegt und mit dem Flüsterrandstreifen kombiniert, der die Übertragung des Trittschalls über die Wände in das restliche Gebäude verhindert. Zwischen Estrich und Flüstermatte ist immer eine Trennlage (PE-Folie) erforderlich — sie schützt vor Feuchtigkeit beim Einbringen des Estrichs und funktioniert sowohl bei Nass- als auch bei Trockenestrich.
| Rohbetondecke | Bestehende Deckenkonstruktion |
| Flüsterrandstreifen | Verhindert Schallübertragung über die Wände |
| Trennlage (PE-Folie) | Feuchtigkeitsschutz, Pflicht bei Nass- und Trockenestrich |
| Estrich / Trockenestrich | Ggf. mit dünnschichtiger Fußbodenheizung |
| BTF Flüstermatte, 8 mm | 28 dB geprüfte Trittschallminderung |
Detailzeichnungen zum Standardaufbau sowie zu gängigen Sonderaufbauten stellt BTF als DWG- und PDF-Datei zum Download bereit — passend zu den individuellen Anforderungen jedes Projekts.
Trittschall im Bestand sanieren: geprüft statt behauptet
Für Planung, Ausschreibung und Nachweisführung zählt nicht das Werbeversprechen, sondern der geprüfte Wert. Die Flüstermatte ist entsprechend über eine europäische technische Bewertung (ETA) abgesichert.
Ein System, viele Projektgrößen
Vom Gemeinschaftswohnprojekt bis zum Großprojekt: Die Flüstermatte kommt mit demselben Systemdetail in jeder Wohnung zum Einsatz — unabhängig von der Projektfläche.
Wohnbau
Gemeinschaftliches Wohnen ab ca. 1.500 m², inklusive Geschäfts- und Freizeitflächen im selben System.
Großprojekte
Referenzprojekte wie das Haus der Statistik mit über 27.000 m² Fläche.
Denkmalschutz
Historische Wohnanlagen, u. a. in Wien, mit besonderen Anforderungen an Bestand und Aufbauhöhe. Auch bei feuchtebelasteten Altbauten lohnt sich ein Blick auf unser Mauerfix Sanierungsvlies für feuchte Wände.
Bildungsbau
Hochschulen und Schulen, z. B. in Graz — Ruhe in Klassenräumen trotz Bewegung in oberen Geschossen.
Häufige Fragen zur Flüstermatte
Die Standardvariante ist 8 mm dick und damit für Bestandssituationen mit sehr geringer Aufbauhöhe geeignet.
Geprüft nach DIN ISO 10140 erreicht die 8 mm dicke Variante ohne Trennlage einen ΔLw-Wert von 28 dB, abgesichert über eine europäische technische Bewertung (ETA).
Ja. Mehrjährige Prüfungen bestätigen, dass die Kombination mit dünnschichtigen Fußbodenheizungssystemen problemlos möglich ist, ohne dass die Trittschallleistung über die Zeit nachlässt.
Ja, zwischen Estrich und Flüstermatte ist immer eine Trennlage (PE-Folie) erforderlich — sie verhindert, dass beim Einbringen des Estrichs Feuchtigkeit in die Matte eindringt. Das gilt sowohl für Nass- als auch für Trockenestrich.
Die Standardvariante (8 mm, ohne Folie) ist bis 400 kg/m² belastbar. Für Anwendungen mit höheren Lastanforderungen gibt es eine Hochlast-Variante mit entsprechend höherer Traglast.
Planbares Detail statt Kompromisslösung
Für ein konkretes Objekt lohnt sich eine technische Anfrage bei BTF — inklusive ETA, Detailzeichnungen und Prüfzeugnissen.
Quellen: Europäische Technische Bewertung (ETA) BTF Flüstermatte; Prüfung nach DIN ISO 10140; DIN 4109 Trittschallschutz im Hochbau; Emissionsprüfung Klasse M1 durch Institut Weßling; Sentinel Haus Institut; TÜV-Prüfung BTF Flüstermatte; BTF Produktdatenblatt Flüstermatte.
Hinweis: ETA-Nummer und exakte Traglastangabe der Hochlast-Variante bitte vor Veröffentlichung mit aktueller ETA-Urkunde und Datenblatt abgleichen.




